Über mich

 

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14 Gedanken zu “Über mich

  1. Gut gebrüllt, Ossi!
    Du hast es erkannt! Nur ist der Text etwas zu lang für viele Wessis. In unserer schnellen Zeit nimmt sich kaum noch jemand dieselbe, um einen so langen Text durchzustehen. Ich wollte auch schon nach dem ersten Drittel aufhören, das war mir zuviel Ressentiment, das ich als Altländer nicht so verstehen kann! Aber dann merkte ich, die Intention ist wirklich die richtige! Mach ne Kurzfassung mit dem Wesentlichen und dann verstehen es die Leute besser.

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    • Wbeege
      Ich gebe Dir Recht, der Text ist ziemlich lang. Sicher könnte man daraus zwei, drei oder sogar vier machen.
      Aber wenn wir alles in aller Kürze fassen würden folgten wir dann nicht genau dem Blödsinn einer schnellen und oberflächigen Medienwelt die maßgeblich dafür verantwortlich ist dass so viele Fehlinformationen in unserem Land die Oberhand haben?
      Ossi und Wessi ideologisch heute noch, 25 Jahre später, in zwei Lager teilen?

      Ich glaube wir alle müssen wieder lernen mit Respekt, Anstand und Aufmerksamkeit zuzuhöhen. Auch wenn es mal wieder länger dauert. Ich glaube auch dass die eigentliche öffentliche innerdeutsche Diskussion zum wechselseitigem Verständnis noch nicht mal begonnen hat. Denn bisher haben wir alle immer nur Antworten vorgesetzt bekommen. Kaum einer hinterfragt eigentlich wer diese Antworten überhaupt vorgibt.

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      • Die Länge des Textes stört mich nicht. Bin ja Rentner und habe Zeit. Mich stört, dass es mich so erregt, Ja, ich ärgere mich über mich selbst, weil ich so differenziert und mit Abstand (noch?) nicht werten kann. Andererseits ärgere ich mich über den Schreiber, weil ich ihm (wie anderen auch) Unaufrichtigkeit und Geltungssucht unterstelle. Und das, obwohl ich ahne, dass ich ihm Unrecht tue. So geht es mir mit dem Film „DER OST KOMPLEX“ und den Aussagen von Herrn Lederer und Herrn Knabe auch. Und schon fange ich wieder an, mich zu bedauern, weil ich manche Leute in ihrer (gespielten?) Wahrhaftigkeit nicht verstehe. In dem Film z.B. hat der Flüchtling mal eben so 1000 Mark West(!!!!), die er dem Grenzer in der Absicht zusteckt, ihn laufen zu lassen. Auch bezeichnet er seinen Beruf als „Demontierer“. Er demontiert die DDR. Aus solchen Angaben folgt für mich, dass der Film kein Film ist, sondern ein Machwerk mit dem einzigen Ziel, mir weh zu tun. Ich spreche in der ICH-Form, weil ich nicht weiß, ob andere auch so denken. „Unsere Republik“ war auch mein Sprachgebrauch. Wenn ich mit Wessis spreche, dann bevorzuge ich ihre Wortwahl Ostzone, Ulbrichtstaat, DerDoofeRest…sonst verstehen mich die Alten in Bayern gar nicht.

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    • Ja wir sind manchmal ungeduldig… ich auch, aber habe den Text komplett durchgelesen – er ist aufeinander aufgebaut, schlüssig und nachvollziehbar – danke für diese klare Analyse! Das dürfte hier im Westen keiner sagen – bitte keine Kurzversion – gerade die Vorgeschichte erhöht die Glaubwürdigkeit. Friedliche und herzliche Grüße aus dem Ruhrgebiet – Suppi

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    • ich bin Wessi (Ossi/Wssi nimmt das denn gar kein Ende? langsam ist genug mit dem Kindergartenkram) und habe mir die Zeit genommen, sowie es auch verstanden. Ich bin begeistert von diesem Artikel. Alles ist drin, die Vorgeschichte, die Wandlung, das Faktum und die Lösung. Dieser kann ich mich nur anschließen. Und ich sage einfach mal Danke dafür.

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      • Hallo Frau Danz, die „Mauer“ in den Köpfen wird erst verschwinden, wenn seitens der Politik diese Unterschiede unterbunden werden. Ich meine damit Unterschiede bei der Entlohnung, Zahlung von Renten etc. Der Solidartätszuschlag kann in „Infrastrukturabgabe“ oder sonstwie benannt werden. Die Gelder sollten allen strukturschwachen Regionen Deutschlands zugute kommen. Sie wird schliesslich auch von allen Einkommenssteuerpflichtigen bezahlt.
        Davon abgesehen stimme ich Ihnen zu, dieser Artikel um den es eigentlich geht ist Spitze!!!

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  2. Danke !. Nur werden Ihre Worte bei denen, die damit gemeint nicht ankommen. Die haben gerade derart viel mit sich selbst zu tun. Lauter Sorgen um die deutsche Identität. Angst vor dem Muselmanen. Und auf Google suchen sie plötzlich nach den Kirchen, die sie Ewigkeiten nicht mehr besucht haben

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    • Ihr ( langer) Text ist bei mir auch gut angekommen. Ich erlebe nur um mich hertum, dass höchstens noch etwa 1/4 des contents aufgenommen werden kann. Und so ein Text ist ja gerade zu prädestiniert, gerade von denen gelesen zu werden, die da gemeint sind. Der lange Text ist daher wohl eher dazu geeignet, die anzusprechen, die sowieso schon auf derselben Wellenlänge ticken. Und deshalb wäre wohl doch eine Kurzversion sinnvoll.

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  3. Hallo Sorenbenn,

    ich möchte Sie einladen Ihren Beitrag vom 10. November 2015 „Liebe besorgte Bürgerinnen und Bürger,“ ebenfalls als Gastbeitrag auf der Website des Peira e.V. zu veröffentlichen.

    Damit Sie unsere generellen Absichten und Motive einordnen können, nachfolgend in komprimierter Form etwas zu den Zielen und Motiven unseres Vereins.

    Das generelle Ziel des Vereins ist es, neben der Förderung der politischen Bildung einen parteiübergreifenden Dialog zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu initiieren, um neues Denken und Handeln in den zentralen gesellschaftspolitischen Feldern zu fördern.

    Unsere Website betreiben wir seit Juni 2013. Zu unseren bisherigen Gastautoren gehören Politiker, Journalisten und Wissenschaftler. Darüber finden im fast monatlichen Rhythmus Matinéen mit Experten zu politischen Themen der Zeit statt. Mehr hier: http://peira.org/

    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

    Viele Grüße
    Rainer Thiem

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  4. Hallo soerenbenn,
    Komplimrent,ich finde Deinen Text sehr beachtenswert und wollte Dich um die Erlaubnis bitten, ihn auch auf meiner Website veröffentlichen zu dürfen. Neben Naturschutzthemen geht es da auch um Menschenrechte und da passt er aktuell sehr gut hin.
    Liebe Grüße und weiter so
    Gudrun Kaspareit

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